Novalogic ist ein besonders PC-Nutzern bestens vertrauter Hersteller, dessen Output in der jüngeren Vergangenheit vorsichtig formuliert als recht übersichtlich beschrieben werden kann. Das Unternehmen, das laut eigenen Angaben nach wie vor an Delta Force: Angel Falls werkelt, hat jetzt mal wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben: in Form einer Klage gegen Activision.Laut Courthouse News (via Polygon) wirft Novalogic dem Hersteller vor, sich einer geschützten Marke bemächtigt zu haben. So gebe es in Call of Duty: Modern Warfare 3 sieben Singleplayer-Missionen, in denen der Spieler auf Seiten der “Delta Force” unterwegs ist. Jene Trademark gehört allerdings Novalogic, wo man darauf verweist, dass es bei der US-Armee keine Einheit gibt, die offiziell den Namen “Delta Force” hat. Die 1st Special Forces Operational Detachment-Delta (1st SFOD-D) werde umgangssprachlich zwar Delta Force genannt – dies sei aber keine Bezeichnung der US-Armee. Welche auch keinerlei Anspruch auf den Begriff erhebt.Auch das verwendete Logo würde dem von Novalogic geschützten Bild sehr ähneln. Die 1st SFOD-D hat ein anderes Emblem – Polygon verweist aber darauf, dass das Blitzlogo auch schon an anderer Stelle verwendet wurde. Activision habe das Logo dann sogar noch an Partner wie Turtle Beach, Bradygames und Microsoft lizenziert, wo es dann in Zusammenhang mit diversen Produkten verwendet wurde. Auch die Zusatzinhalte würden Bezug nehmen auf die Delta Force.Novalogic habe Activision bereits im Mai 2011 – also knapp ein halbes Jahr vor dem Stapellauf des Shooters – eine Unterlassungsaufforderung zukommen lassen. Diese sei ebenso wie ein zweites Schreiben im Dezember ignoriert worden. Dementsprechend fordert die Firma jetzt Schadenersatz von Bobby Kotick & Co.
(Bildquelle: Polygon.com)
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CoD Modern Warfare 3: Novalogic klagt
Ubisoft: Kleiner Umsatzzuwachs & Gewinn
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. April 2011 bis 31. März 2012) konnte Ubisoft einen Umsatz von 1,06 Mrd. Euro verbuchen und lag damit leicht über den Einnahmen des Vorjahres (1,038 Mrd. Euro). Musste man seinerzeit einen Verlust von 52,1 Mio. Euro hinnehmen, so schloss man das jüngste Fiskaljahr mit einem Plus von 37,3 Mio. Euro ab.Den Wechsel habe man besonders dem Zuwachs im Online/Digital-Segment zu verdanken, lässt Yves Guillemot da verlauten. 578 Mio. Euro der Einnahmen entfielen auf den Core-Bereich, in dem sich besonders Assassin’s Creed: Revelations, Rayman Origins und Driver: San Francisco hervortaten. 483 Mio. Euro wurden im Casual-Bereich generiert: Hier erwies sich wie üblich die Just Dance-Marke als extrem umsatzträchtig. Auch verweist der Publisher auf die Veröffentlichung von Howrse und Rocksmith. Im Online/Digital-Segment – in den beiden Bereichen mitinbegriffen – konnte das Ergebnis um 111 Prozent auf 80 Mio. Euro gesteigert werden. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Ubisoft beim operativen Einkommen mit einem Zuwachs von 25 bis 61 Prozent, die man durch eine verbesserte Qualität bei den Spielen und weiteren Investitionen im Free-to-play-Geschäft erreichen will. Der Hersteller bereite sich langsam vor für die Ankunft der nächsten Konsolengeneration, die dem Markt einen Schub verpassen werde durch den “Qualitätssprung und die Integration der Vorteile von Social-Games und Item-basierter Modelle.” Auf PC, Smartphones und Tablets setzt das Unternehmen das weitere Wachstum im F2P-Bereich. Überall jene Möglichkeiten werde man den Umsatz pro Kunden (ARPU) erhöhen und das “Profitabilitätspotenzial” jeder Marke verbessern können. Derzeit geht man von einem Umsatz im Bereich von 1,16 bis 1,2 Mrd. Euro aus.Im gesamten Geschäftsjahr verteilte sich der Umsatz folgendermaßen auf die einzelnen Plattformen:System: Umsatzanteil (Vorjahreswert)
NDS: 2% (5%)
3DS: 2% (3%)
PC: 7% (5%)
PS3: 22% (19%)
PSP: 1% (2%)
Wii: 33% (38%)
Xbox 360: 29% (27%)
Vita: 1% (-)
Andere: 3% (1%)
Diablo III: Test-Tagebuch, Teil 1
Endlich geht Blizzards Hack&Slay in die nächste Runde. Gespannt, ob Diablo III es schafft, das mittlerweile gut bestückte Genre der Action-Rollenspiele um eine neue Facette zu bereichern, haben wir uns auf die Jagd nach Monstern und der immer besseren Ausrüstung gemacht und unsere Erfahrungen in einem Test-Tagebuch festgehalten.
Weiter zum Test
Inazuma Eleven: Nachfolger & TV-Start
Wie Nintendo bekannt gibt, wird die Fußball-Rollenspielserie Inazuma Eleven (4P-Test) diesen Freitag mit Inazuma Eleven 2: Feuersturm und Inazuma Eleven 2: Eissturm auch hierzulande fortgesetzt. Zudem fällt am 10. Juni der Startschuss zur gleichnamigen Animationsserie auf RTL II:”Bis zu vier Freunde gleichzeitig können in den beiden neuen Nintendo-Spielen auf den virtuellen Platz stürmen. In einer aufregenden Mischung aus Fußball- und Rollenspiel erleben sie die Fortsetzung des Vorgängertitels Inazuma Eleven. Diesmal treten Torwart Mark Evans und seine Elf von der Raimon Jr. High School gegen das anscheinend unschlagbare, außerirdische Team der Alius Academy an. Für den Sieg müssen sie unter 1.500 Charakteren die besten Kicker Japans finden und sie zu einer Mannschaft formen. Denn nur wenn es ihnen gelingt, die Aliens vom Platz zu fegen, werden sie die Welt retten.Die Haupthandlung beider Versionen von Inazuma Eleven 2 ist weitgehend identisch, aber in jeder kommen einzigartige Charaktere, Mannschaften, Spezialtechniken und Handlungsstränge vor. Die Besitzer der unterschiedlichen Versionen können über die kabellose Kommunikation ihrer Konsolen jedoch Transfergeschäfte abwickeln und einzelne Fußballer oder gar ganze Mannschaften untereinander austauschen. Sowohl Inazuma Eleven 2: Feuersturm als auch Inazuma Eleven 2: Eissturm sind als 2D-Spiele konzipiert, kommen aber dank der grafischen Brillanz des Nintendo 3DS auf dem 3D-Handheld besonders gut zur Geltung.Im Grunde handelt es sich bei den Titeln der beliebten Nintendo-Serie um spielbare Anime-Filme. Deren Qualität zeigt sich auch in der gelungenen TV-Umsetzung von Inazuma Eleven auf RTL II. Die Animationsserie beginnt mit der Vorgeschichte der beiden neuen Spiele und eignet sich damit für Einsteiger wie alte Inazuma Eleven-Fans gleichermaßen. Zentrale Figur der TV-Serie wie auch der Spiele ist der junge, charismatische Torhüter Mark Evans. Er setzt alles daran, an der Raimon Jr. High eine Elf aufzubauen, die in der Lage ist, ihre großen Rivalen von der Royal Academy zu schlagen. Dabei muss Mark ganz unterschiedliche Typen zu einem Team zusammenschmieden und Supertalente wie den neuen Mitschüler Axel Blaze zum Mitmachen gewinnen. Sowohl die TV- als auch die Videospiel-Serie drehen sich um Fußball-Leidenschaft, um Freundschaft und darum, Herausforderungen zu meistern.”Aktuelle Spieleindrücke gibt es in der Galerie, weitere Infos auf der offiziellen Website.
First Facts: FIFA 13
Das Runde muss ins Eckige – daran ändert sich natürlich auch bei FIFA 13 nichts! Doch EA will sich weiter in Richtung Fußballsimulation bewegen: War im letzten Jahr die Tactical Defense eine maßgebliche Neuerung, will man für die jüngste Fortsetzung fünf große Bereiche umkrempeln und verfeinern, um den Spielablauf noch realistischer zu machen. Auf einem Event in London stellten Produzent David Rutter und sein Team die geplanten Veränderungen im Detail vor…
Sonic 4 Episode 2: Die ersten zehn Minuten
Ghost Recon Alpha: Ansehnlicher Ghost Recon-Kurzfilm
Diablo III: Obacht vor dem Templer-Bug
Seit der heutigen Nacht ist Diablo III endlich verfügbar. Die letzten zwei Jahre der Produktion habe man im Wesentlich damit verbracht, das Action-RPG auf Hochglanz zu polieren. Das zumindest ließ Jay Wilson gegenüber Gamasutra verlauten.Ganz fehlerfrei ist das Spiel naturgemäß trotzdem nicht aus den Startlöchern gekommen. Besonders arg ist es in einem Fall: Aufpassen sollte, wer mit dem Templer interagiert. Wer jenen Zeitgenossen mit einem Schild ausstattet, läuft Gefahr, aus dem Spiel zu fliegen, wie einige Spieler im Battle.net-Forum (via eurogamer.net) berichten. Was wohl verschmerzbar wäre, wenn einen das Spiel danach nicht daran hindern würde, sich wieder mit seinem Battle.net-Account anzumelden.Bisherigen Hinweisen zufolge betrifft das Problem (Error 3006) womöglich jene, die als Dämonenjäger unterwegs sind. Blizzard forscht derzeit hinsichtlich der Ursachen, rät aber in der Zwischenzeit: Man solle dem Templer kein Equipment geben.
To The Moon: Bald auf Steam, ab Sommer im Handel
To The Moon dürfte demnächst noch ein paar mehr Käufer finden: Wie Kan Gao im April durchblicken ließ, wird das Adventure “bald” auf Steam verfügbar sein. Wer sich den Titel bereits zugelegt hat, soll nachträglich noch einen Steam-Key spendiert bekommen, hieß es außerdem.Heute teilte Lace Mamba Global noch mit, dass man sich die Vertriebsrechte an To The Moon gesichert hat: In Großbritannien und Irland wird die Freebird-Produktion am 6. Juni in den Handel kommen, Deutschland, Österreich und die Schweiz werden am 31. August bedient. Mit einem offiziellen Verkaufspreis von 19,99 Euro wird die Retail-Fassung doppelt so viel kosten wie die bei Freebird direkt erhältliche Download-Version. Ob irgendwelche Extras beiliegen, ist nicht bekannt.Der 4P-Test des Spiels, das sich um das Manipulieren der Erinnerungen eines im Sterben liegenden Mannes dreht, ist hier zu finden.
Diablo III – Startschuss gefallen und schon durchgespielt
Mit über zwei Millionen Vorbestellungen im Rücken (ein Rekord für Blizzard; inklusive WoW-Jahrespass-Promotion) feierten die Entwickler in der Nacht vom 14. auf 15. Mai 2012 mit weltweit über 8.000 Mitternachtsverkäufen die Premiere von Diablo III. In Deutschland fand die offizielle Premierenfeier im Media Markt im Alexa-Shopping-Center in Berlin bis 2:30 morgens statt. Vor Ort begrüßten die beiden Diablo III-Entwickler Kevin Martens (Lead Designer) und Jason Regier (Lead Programmer) mehr als 4.500 Spieler (Bilder der Premierenfeier in Berlin). ”Der Start von Diablo III vereint die vielen Jahre der harten Arbeit unseres Entwicklerteams und die vielen Jahre leidenschaftlicher und engagierter Unterstützung durch die Spieler auf der ganzen Welt,” sagt Mike Morhaime, CEO und Mitgründer von Blizzard Entertainment. “Wir sind dankbar für den Enthusiasmus der Spieler und ihre Hilfe beim Betatest, um das Spiel für die Veröffentlichung vorzubereiten. Nun da Diablo III live ist, hoffen wir, dass alle eine höllisch gute Zeit damit haben werden, Dämonen zu erschlagen und Loot in Sanktuario zu sammeln.”Diablo III ist in Korea bereits im Eiltempo (also ohne Zeit für Story, Erkundung und Co.) durchgespielt worden und zwar auf dem Schwierigkeitsgrad “normal”. Eine Gruppe bestehend aus drei Spielern hat den Endboss bezwungen und dies auf einem Screenshot festgehalten, der im offiziellen Forum als Beweis veröffentlicht wurde – die drei Charaktere haben außerdem die Stufe 30 erreicht. Da das Hack&Slay in Korea knapp sechs Stunden früher (als in Europa) freigeschaltet wurde, sind nicht einmal sechs Stunden vergangen, bis es durchgespielt wurde. Nun können sich die Spieler an den nächst höheren Schwierigkeitsgraden versuchen (zunächst “Nightmare”, dann “Hell” und zum Abschluss “Inferno”). In der Vergangenheit hatten die Entwickler immer wieder bestätigt, dass die niedrigste Schwierigkeitsstufe bewusst einfach sein solle. Die wahren Herausforderungen sollen erst die höheren Stufen bieten – allerdings ist es nicht möglich, gleich auf “Nightmare” zu starten. Des Weiteren schätzte Jay Wilson vor einigen Tagen, dass die Solo-Kampagne auf normalem Schwierigkeitsgrad ca. 15 bis 20 Stunden dauere, wenn man sich mit der Geschichte befasse und mit der Umgebung (Personen, Gegenstände etc.) interagiere.Darüber hinaus stellt Blizzard noch einmal klar, dass die deutsche Version ungeschnitten sei: “Die deutsche Version von Diablo III ist, bis auf die Sprache, identisch mit der originalen englischen Version des Spiels. Es gibt keine geschnittene deutsche Version, auch wenn sich dieses Gerücht leider hartnäckig zu halten scheint. Ihr könnt also ohne Bedenken die deutsche Version des Clients installieren und das Spiel bequem auf Deutsch genießen.”
FIFA 13: EA über Neuerungen
Vor einigen Tagen waren bereits Infos zu FIFA 13 durchgesickert, jetzt ließ Electronic Arts auch die offizielle Ankündigung folgen. Während man das Ganze im Original dann doch etwas übereuphorisch “revolutionary set of game-changing innovations” betitelt, ist man in der deutschen Pressemitteilung etwas moderater und spricht von “umfangreichen Neuerungen”.Der nächste Vertreter der überaus erfolgreichen Serie – FIFA 12 wurde bis dato über 18 Mio. Mal an den Handel geliefert – soll die Dramatik des echten Fußballs natürlich noch besser einfangen, verspricht der Hersteller da. So will man im Bereich KI nochmals deutlich zulegen auf dem PC und dem, was EA auch im Jahr 2012 tatsächlich noch als “Next-Gen-Konsolen” bezeichnet. Dank der “Attacking Intelligence” sollen die CPU-Kameraden in der Offensive besser positioniert sein und Handlungen des Spielers besser antizipieren. Dabei würden freie Räume gesucht und auch Passwege geöffnet – insgesamt sei deren Spiel nicht mehr gar so ball-fixiert.”Das Feature „Complete Dribbling“ wurde vom besten Spieler der Welt, Lionel Messi, inspiriert. In der Offensive können Spieler sich dem Gegner stellen und mittels einer Kombination aus präzisem Dribbling und echter 360°-Bewegungsfreiheit kreativer und gefährlicher in Eins-zu-eins-Situationen gehen. Die Spieler können so schnellere Richtungswechsel vollziehen, haben mit Ball einen explosiveren Antritt und können die Kugel länger und effektiver abschirmen.„FIFA 13 1st Touch Ball Control“ weist neue Wege bei der Ballbehandlung: die nahezu perfekte Kontrolle bei jedem Spieler in jeder Situation gibt es nicht mehr; die Ballkontrolle wird variantenreicher und lässt sich nicht mehr so leicht ausrechnen. Defensivdruck, Ballweg und Geschwindigkeit – das sind die Faktoren, die eine erfolgreiche Ballannahme bestimmen. So haben Verteidiger mehr Möglichkeiten, an den Ball zu kommen.”Dass man auch die Impact Engine überarbeitet hat, hatte der Hersteller ebenfalls bereits angedeutet.”Mit „FIFA 13 Tactical Free Kicks“ bieten sich neue Möglichkeiten, mit den fähigsten Spielern gefährliche und unberechenbare Freistöße einzustudieren. Bis zu drei Angreifer kann man um den Ball gruppieren und den Gegner so mit Täuschungsmanövern und erweiterten Passmöglichkeiten verwirren. Dafür kann der Gegner bestimmen, wie viele seiner Spieler die Mauer bilden sollen, diese sich nach vorn bewegen lassen um die Distanz zum Schützen zu verringern oder einen Spieler aus der Mauer laufen lassen, der versucht, den Freistoß zu blocken.”Darüber hinaus habe man auf Fanwünsche reagiert und den Karrieremodus verbessert, den Modus Mann-gegen-Mann-Saisons überarbeitet, weitere Features für den Online-Part entwickelt und dem Live-Dienst verfeinert.FIFA 13 wird für PC, PS3, PS2, Xbox 360, Vita, 3DS, iOS-Geräte und “weitere mobile Plattformen” produziert. Im Falle der PS3- und Xbox 360-Fassungen werden Move bzw. Kinect unterstützt.Wer wissen will, wie FCB und BVB im neuesten FIFA daherkommen, kann sich zwei frische Screenshots genehmigen.
Capcom: Überdenkt Disk-DLC
“Zusatzinhalte”, die bereits auf dem eigentlichen Datenträger ruhen und nur ihrer Freischaltung harren, sind ein altbekanntes Phänomen. So kommt u.a. Risen 2 mit drei DLC-Paketen daher, welche sich per Konsolenbefehl freischalten lassen. Auch im Falle von Capcom war jenes Thema debattiert worden: Die Heim-Versionen von Street Fighter X Tekken beinhalten Daten für zwölf vermeintlich Vita-exklusive Charaktere, welche aber später per kostenpflichtigem Patch freigeschaltet werden sollen.Der Hersteller hatte dies mit technischen Gründen gerechtfertigt: Die Daten müssen ja schließlich auch bei jenen Spielern vorliegen, die sich das Update nicht holen, aber in Multiplayer-Gefechten gegen jene Figuren antreten. Außerdem spare man so Platz auf der Festplatte bzw. Speicherkarte der jeweiligen Konsole. Auch generell findet der Publisher: Es gebe keinen Unterschied zwischem “echten” DLC und freigeschalteten Daten. Einzig die Art der Auslieferung sei anders.Angesichts der negativen Berichterstattung und des Feedbacks will der Hersteller aber wohl zumindest genau jenen Teil, die Auslieferung, überdenken. Man habe die Kommentare vernommen, lässt Christian Svensson dar auf dem Blog des Herstellers verlauten. Man wolle überdenken, wie Zusatzinhalte zukünftig dargeboten werden.Für einige Spiele sei es allerdings schon zu spät, da die Produktion zu weit fortgeschritten oder gar schon abgeschlossen sei, merkt der Capcom-Mann an, um der nächsten Kritikwelle entgegenzuwirken. So gebe es u.a. auf der Disk von Dragon’s Dogma einige, nicht aber alle geplanten DLC-Pakete. Man habe das seinerzeit als den effizientesten Weg erachtet. Die Besitzer des Spiels könnten ihr “Spielerlebnis” dadurch in den Monaten nach dem Start mit zusätzlichen Quests, Waffen und anderen Gegenständen erweitern.Jene Inhalte würden die Lebenszeit eines Spiels ausbauen, das von Haus aus 30 bis 40 Stunden an Spielzeit für die Hauptquest bieten soll. Nimmt man sich noch aller Nebenquests an, die mit dem Spiel daherkommen, komme man auf ca. 100 Stunden. [Unklar ist, ob jene Angabe Zusatzmissionen einrechnet oder nicht, da sich Svensson folgendermaßen ausdrückt: "all the side quests Dragon’s Dogma ships with". - Anm. d. Red.]Die Spieler könnten über Updates außerdem das bereits vorhandene Arsenal von über 100 Waffen und 1000 Personalisierungsmöglichkeiten für den Charakter ausbauen.
ANNO 2070 – Patch 1.05, Nordamark – Grenzkonflikt und DLC
Für ANNO 2070 steht der Patch auf Version 1.05 zum Download bereit, der ebenfalls das neue kostenfreie Weltgeschehen “Der Nordamark – Grenzkonflikt” mit sich bringt. Darüber hinaus gibt es einige neue DLC-Pakete.Die neuen Inhalte im Überblick:Weltgeschehen: Der Nordamark – Grenzkonflikt (Kostenfrei)”Im neuen Weltgeschehen verhärten sich die Fronten von Global Trust und der Eden Initiative. Der Interessenkonflikt eskaliert und sowohl Ecos als auch Tycoons versuchen den Spieler für ihre Zwecke zu gewinnen. Die unparteiische Eve schlägt vor, über eine neutrale Position und diplomatisches Geschick, zwischen den verfeindeten Lagern zu vermitteln – denn mit den kombinierten Technologien beider Fraktionen bist du in der Lage, Frieden zwischen den Kontrahenten zu schaffen.Im Laufe der 3 neuen Missionen erspielst du dir Zugang zu einer mächtigen Waffe – das Nukleare U-Boot! Eine Waffe, die mit Langstreckenraketen gänzlich neue strategische Optionen ermöglicht. Das Weltgeschehen erhalten alle Spieler automatisch mit dem aktuellsten Patch!”DLC Content: Paket “Schleichfahrt” (Kostenpflichtig)”Mit dem “Schleichfahrt”-Paket erhältst du direkten Zugang zum neuen Nuklear-U-Boot “Erebos”, ohne das Weltgeschehen zu absolvieren. Ein exklusiver Skin gibt dem gefährlichen Werkzeug ein stilsicheres Gewand. Das neue Wassergefährt bietet dir neue strategische Optionen indem es dir erlaubt, ortsunabhängig und in regelmäßigen Abständen, Langstreckenraketen abzufeuern.Inhalt:-Nuklear-U-Boot “Erebos” (Variation vom “Orca” aus dem Weltgeschehen)-Formel: “Erebos”-Panzerplatte-Formel: “Erebos”-Reaktorbeschleuniger-Formel: “Erebos”-Optimierungskit”DLC Content: Paket “rote E.V.E.” (Kostenpflichtig)”Dieses Paket enthält ein angepasstes, rotes Spieler-Portrait deiner E.V.E, ganz im Zeichen des Nordamark – Grenzkonflikts.Inhalt:- Spieler Portrait: rote E.V.E.”DLC Content: Zierelemente-Paket “Nordamark” (Kostenpflichtig)”Krieg zieht herauf und verdunkelt das Universum von ANNO 2070. Doch die neuen Zierelemente machen Dich zum Herrscher über Licht und Dunkelheit. Mit dem Leuchtturm kannst du zum ersten Mal in der Geschichte der Anno-Reihe die Tageszeiten beeinflussen. Erlebe deine Metropolen in völlig neuer Atmosphäre und genieße die faszinierenden Lichtsettings. Lass es dämmern oder bring die Nacht in deine Inselwelt. Zusätzlich bekommst Du neue Möglichkeiten, deinen Häfen mit unterschiedlichen Containern und Kränen ein attraktiveres Erscheinungsbild zu verpassen.Inhalt:- Cargo Fließband- Container Set- Hafentor- Leuchtturm”Komplettpaket “Nordamark – Grenzkonflikt” (Kostenpflichtig)Das Komplettpaket “Nordamark – Grenzkonflikt” enthält alle Elemente der einzelnen Pakete:- “Schleichfahrt”- “rote E.V.E.”- “Zierelemente Nordamark”Patch 1.05 – Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
Zufallskartenlogik wurde modifiziert, so dass vielfältigere Inselwelten entstehen. ACHTUNG: Ältere Kartennummern ergeben nun andere Zufallskarten
Das Vollbildmenü der Statistikgebäude wurde überarbeitet und die Sortierung optimiert
In den Endlosspieleinstellungen gibt es im Bereich „Aufträge“ jetzt neben „Normal“ und „Häufig“ die neue Option „Selten“
Warendepots und Kontore, die zum Bau am Mauszeiger hängen, werden jetzt automatisch zu U-Warendepots und -Kontoren, wenn der Spieler den Mauszeiger über das offene Meer bewegt. Das Rechtsklick-Menü wurde entsprechend überarbeitet
Die Weltrats-Aktion „Robotische Arbeitskräfte“ von F.A.T.H.E.R. verringert die Unterhaltskosten nur noch um 25% (vorher 50%) und gilt nur noch für 15 Minuten (vorher 30 Minuten)
Im Mehrspieler-Modus können Gebäude von Mitspielern nicht mehr mit der Pipetten-Funktion kopiert werden
In den Endlosspieleinstellungen gibt es nun den Punkt „Startfraktion“, der es Spielern erlaubt beide Fraktionen von vorn herein in einer Partie frei geschaltet zu haben
Ein Aufstand der Bevölkerung behindert jetzt auch die Produktivität des Forschungslabors
Die maximale Verlademenge pro Slot auf Handelsrouten wurde von 60t auf 150t erhöht, dies funktioniert jedoch nicht in Spielständen vor Version 1.05
Ein Exploit wurde behoben, bei dem es möglich war, durch Mediengebäude zusätzlich erhaltene Einwohner nach einem Kanalwechsel zu behalten
Ein Exploit wurde behoben, bei dem es möglich war, Items und Waren zu duplizieren, indem man sie gleichzeitig handelte und über Bord warf
Beim Bau von Stadtzentren und Warendepots werden Gebäude im Einflussbereich besser eingefärbt
Das Schiffslimit der Ecos und Tycoons wurde erhöht, das der Techs leicht reduziert
Auftrittswahrscheinlichkeit und Bewegung des Tornados weiter optimiert
Weitere Änderungen und Fehlerbehebungen:
Die Lizenzpreise einiger Items wurden überarbeitet
Die diplomatischen Reaktionen von dritten Parteien wurden verbessert
Handelsschiffe von Archen-CSPs, die von Tornados beschädigt wurden, regenerieren nun stetig verlorene Trefferpunkte
Die versteckten Erfolge „Sperrgebiet“ und „Durch die Hölle“ können nun wieder errungen werden, da der Super-GAU wieder korrekt gezählt wird
Alle Items, die auf Uboote wirken, wirken nun auch korrekt auf die Uboote, die bei Hiro Ebashi gekauft werden können
UW-Kontore und UW-Warendepots werden jetzt korrekt im Vollbildmenü der Statistikgebäude angezeigt
Ein Exploit wurde behoben, der es in Mehrspielerpartien möglich machte, mehrere Schiffe an der eigenen Arche zu kaufen
Ein Fehler wurde behoben, durch den der Tornado auch Unterwasser-Gebäude beschädigte
Bei einem gewonnenen Mehrspieler Spiel erscheint nun nicht mehr die Option das Spiel neu zu starten
Für Nicht-Spieler-Schiffe, die durch Aufträge erscheinen, wurden neue feste Farben festgelegt, damit sie sich deutlicher von den dritten Parteien und den häufigsten Spielerfarben abheben
Ein Grafikfehler wurde behoben, der die Darstellung der Ölpest in gespeicherten Spielen bei bestimmten Grafikkarten verhinderte
Startet man ANNO 2070 im Offline-Modus, muss man sich nun im Spiel nicht noch einmal anmelden
Fehlerhafte Feueranimation bei Zwischenstufen von brennenden Monumenten, die auf die nächste Stufe aufsteigen, wurde behoben
Uplay-Achievements werden jetzt in keiner Situation mehr von Ingame-Meldungen überdeckt
Wenn Schiffe während Eskorte-Aufträgen angegriffen werden, erhält der Spieler jetzt eine Nachrichtenmeldung
Im Statistikzentrum wird jetzt kein Platzhalter mehr angezeigt, wenn die Einwohnerzahl auf null sinkt
Bei Aufträgen, die vom Spieler verlangen, Items aufzusammeln und abzugeben, wird im Mehrspieler-Modus nun nicht mehr der Zwischenschritt abgehakt, wenn ein Spieler nur einen Teil der Items aufsammelt und ein anderer Spieler die restlichen
Ein Fehler wurde behoben, bei dem fälschlicherweise Aufträge in der Einzelmission „Rückkehr nach C.O.R.E.“ vergeben wurden, die aufgrund des Missionsaufbaus nicht beendet werden konnten
Die Punkte für das zweite Uplay-Achievement werden jetzt wieder korrekt vergeben
Beim Aktivhandel ist der Marktplatz nun korrekterweise auf vier verschiedene Waren limitiert
Ein Anzeigefehler im Tooltipp des Items „Multifraktale Anlagenpositionierung“ im Akademiemenü wurde behoben
Ein Grafikfehler im Diplomatie-Menü wurde behoben, der entstand, wenn man mit Hector ein Schifffahrts-Abkommen abschloss und dann auf eine andere dritte Partei wechselte
Versucht man mit einem Uboot ein Flugzeug anzugreifen wird nun kein Fadenkreuz mehr angezeigt
Ein Fehler wurde behoben, der auftrat nachdem man mit der rechten und linken Maustaste auf Dropdown-Menüs klickte
Bei Aufträgen, die vom Spieler verlangen einen anderen Auftrag nicht zu erfüllen, wird jetzt keine Zielmarkierung mehr auf den Kontor/die Arche des Auftragsgebers gesetzt
Die Raketenbasis und der Flughafen verlieren nun korrekterweise Trefferpunkte, wenn sie nicht mehr im Einflussbereich eines Handelsgebäudes stehen
Der Warentransport im Auftrag „Hinters Licht geführt IV“ von Vadim Sokow funktioniert jetzt wieder
Ein Fehler wurde behoben, bei dem Sonderzeichen in Inselnamen und Schiffsnamen Probleme verursachten
Ein Fehler wurde behoben, durch den der Schildgenerator nicht allen bereits stehenden Gebäuden korrekt ein Schild gab
Die Titel von Kontakten in der Kontaktliste werden jetzt wieder korrekt angezeigt, nachdem man den Kontakt mit einem Kommentar versehen hat
Alle Schiffe haben nun korrekte Löschanimationen, wenn sie das Item „Notfallausrüstung“ benutzen
Ein Fehler wurde behoben, bei dem es vorkommen konnte, dass im Mehrspieler-Modus Titel von Mitspielern das falsche Geschlecht hatten
Ein Fehler wurde behoben, bei dem im Mehrspieler-Modus Clients immer das Wohnhaus der Fraktion des Hosts im Rechtsklickmenü hatten
Missverständliche Nebenwirkungen der Senatswahl „Resolution zur Reglementierung des Welthandels“ wurden entfernt
Thor Strindberg baut seinen ersten Flughafen jetzt nicht mehr nach wenigen Minuten
Ein Grafikfehler bei der Eillieferung des Archenmodells von F.A.T.H.E.R. 1.0 wurde behoben
Im Mehrspieler-Modus ist es nicht mehr möglich, mehrere Archen auf dieselbe Position zu verlegen
In der Einzelmission „Freie Marktwirtschaft“ war eine Arche zu nahe an einer Insel platziert, was den bebaubaren Bereich auf der Insel eingrenzte. Dieser Fehler wurde behoben
Der Tooltipp des „Ressourcen“-Filters auf der Strategiekarte überlagert jetzt nicht mehr die anderen Filter
Ein Fehler, durch den die Schaltflächen aus der Action-Leiste im Siegesbildschirm angezeigt wurden, wurde behoben
Der Auftrag „Letzte Chance“ in der Bonusmission „Der weite Weg ans Ziel“ schlägt jetzt nicht mehr sofort fehl, wenn man seinen Kontor abreißt, um auf einer anderen Insel zu siedeln
Das “Ä” auf dem Schweizer Tastatur-Layout funktioniert nun
Diverse Textfehler wurden behoben
Eine unpassende Audio-Meldung von Hiro Ebashi wurde entfernt
Bei bestimmten Hardware-Kombinationen sowie Grafikeinstellungen waren die Spielstand-Vorschaubilder fehlerhaft. Dies wurde behoben
Ein Spiel-Absturz wurde behoben, der vereinzelt auftrat, wenn man in einem Speicherstand aus einer früheren Version (1.03 oder früher) eine Einheit zu bauen versuchte
Ein Async wurde behoben, der unter bestimmten Betriebssystemen auftrat, wenn in einer Mehrspielerpartie einer von mindestens drei Spielern im Speichern-Menü war und ein anderer gleichzeitig das Spiel verließ
Conquest Mode OPEN BETA:
Neue Karte “Long Run” wurde implementiert. Besonders schwierige Missionen auf dieser Karte geben Extrapunkte.
Die „Aufgeben“-Schaltfläche im Spielerstellungsbildschirm und auf der Übersichtskarte wurde entfernt. Eine Partie kann jetzt nur noch im Bereich „Meine aktiven Partien“ aufgegeben werden
Bedienung der Partien-Verwaltung optimiert
Das Notizblock-Symbol neben der Minimap wird nun hervorgehoben, wenn von einem anderen Spieler neue Notizen hinterlegt wurden
Der Reiter „Meine aktiven Partien“ wird jetzt ausgegraut und ist nicht mehr klickbar, wenn der Spieler keine aktiven Partien hat
Ein Exploit wurde behoben, bei dem es möglich war, das Zeitlimit zu umgehen
Die Lizenz-Missionen auf der Karte” Hegemony” starten jetzt mit der korrekten Fraktion
Rotation der „Öffentlichen Slots“ wurde durch ein Symbol ersetzt
Versucht man einer bereits laufenden Mission beizutreten, folgt die Meldung, dass an den Spieler, der die Mission gerade spielt, eine Anfrage geschickt wurde
Ein Fehler wurde behoben, durch den die Checkboxen im Partie erstellen Menü bei jedem Öffnen des Menüs nach oben rutschten
Standardeinstellung des Zeit-Limits wurden überarbeitet
Diverse Balancing-Anpassungen in den Missionen
Kingdoms of Amalur: Reckoning: Studio in Geldnöten?
Im Februar hatte 38 Studios endlich Kingdoms of Amalur: Reckoning abgeliefert. Das Projekt hatte man samt Big Huges Games fast drei Jahre zuvor THQ abgekauft – dort war jenes Team und sein RPG aufs Abstellgleis geschoben worden.Dem Ganzen wurde eine neue Ausrichtung verpasst, mit R.A. Salvatore und Todd McFarlane wurden zudem noch zwei prominente Namen eingebunden. Kingdoms of Amalur: Reckoning sollte letztendlich das Debüt eines neuen Universums sein, das zu einem späteren Zeitpunkt die Grundlage eines MMORPGs (Project Copernicus) bilden wird.Ob jenes Vorhaben verwirklicht wird, könnte eventuell fraglich sein: Laut Berichten von Turn to 10 und WPRI gehen 38 Studios möglichweise die Geldmittel aus. So hätten sich Vertreter des US-Bundesstaates Rhode Island mit dem Management getroffen, um über das weitere Vorgehen zu reden. Man sei stets bemüht um die Solvenz von Unternehmen, die dort ansässig sind, hieß es da allerdings nur. Es gehe um ein paar Probleme beim Hersteller – mehr könne man nicht sagen.38 Studios war vor zwei Jahren nach Rhode Island gezogen, nachdem der Bundesstaat mit Kreditzusagen in Höhe von 75 Mio. Dollar gelockt hatte. Im Gegenzug sei vereinbart worden, dass so innerhalb der zwei Jahre nach dem Standortwechsel insgesamt 450 Stellen geschaffen werden sollen. Laut WPRI steht R.A. Salvatore übrigens eine Summe von 1,46 Mio. Dollar für sein bisheriges Wirken zu, welche im Oktober fällig wird. Darüber hinaus könnte der Fantasy-Autor noch bis zu fünf Mio. Dollar an Prämien für KoA: Reckoning und Copernicus verdienen.Das Studio selbst ließ Anfragen des Magazins unbeantwortet. Die Firma hat derzeit 379 Angestellte.
Activision: Zahltag für ehemalige CoD-Entwickler
Noch immer liegt Activision Blizzard im Clinch mit einigen ehemaligen Mitarbeitern von Infinity Ward. Vor über zwei Jahren hatte der Publisher mit Vincent Zampella und Jason West seine bis dahin vermutlich höchstbezahlten Studio-Manager gefeuert. Dem Duo, das bis dahin Infinity Ward geleitet hatte, wurde vorgeworfen, es habe gegen seine Arbeitsverträge verstoßen und seinen Brötchengeber sabotieren wollen. Vor Gericht zog man dann auch noch Electronic Arts mit ins Scharmützel: Der Konkurrent habe Zampella und West schon seit einiger Zeit umworben und schließlich Pläne dafür geschmiedet, neben den beiden gleich noch deren liebste Kollegen zu verpflichten und Activision so zu schädigen. Die Mannen um Bobby Kotick forderten nicht weniger als 400 Mio. Dollar an Schadeneratz und Ausgleich für die entstandenen Kosten. Schließlich habe man nach dem Aderlass bei Infinity Ward neue Entwickler anheuern und außerdem noch Sledgehammer Games von seinem eigentlichen Projekt abziehen müssen, um die Produktion von Call of Duty: Modern Warfare 3 noch wie zeitlich geplant durchführen zu können. West und Zampella haben wiederum Activision verklagt und werfen dem Hersteller vor, selbst gegen die Verträge verstoßen zu haben.Unabhängig von jenem Verfahren hatte allerdings eine Gruppe von 38 (teilweise: ehemaligen) Angestellten von Infinity Ward Activision verklagt: Der Publisher schulde ihnen noch Boni bzw. Gewinnbeteiligungen im Bereich von 75 bis 125 Mio. Dollar. Darüber hinaus fordert man, Strafzahlungen in Höhe von 75 bis 500 Mio. Dollar zu verhängen für jenes Verhalten. Zuvor war bereits gemunkelt worden, dass der Publisher versucht hatte, ausstehende Prämien an einen Verbleib im Studio zu koppeln und so die Zahl der Leute zu minimieren, die ihren einstigen Chefs unmittelbar zu deren neuem Studio (Respawn Entertainment) folgen möchten.Die Antwort des Herstellers: Man habe stets rechtskonform gehandelt – es gebe keinen Grund für die Klage. Man habe das Recht, den Umfang und die zeitliche Staffelung der Bonuszahlungen für Call of Duty: Modern Warfare 2 selbst festzulegen.Activision zahlt (nicht genug)Wie Polygon berichtet, haben Kotick & Co. jetzt wohl das Scheckbuch gezückt und einen Betrag von 42 Mio. Dollar überwiesen. Die Summe, bei der noch die üblichen fälligen Zinsen berücksichtigt wurden, folgt zusätzlich zu bereits früher ausgezahlten Prämien in Höhe von 22 Mio. Dollar.Bruno Isaacs, der Anwalt der so genannten Infinity Ward Employee Group, bestätigte die Zahlung. Es handelt sich allerdings nicht um eine außergerichtliche Einigung – zufrieden ist man auf Seiten der Kläger nämlich nicht. Das Ganze sei nur ein zynischer Versuch Activisions, vor dem Beginn des Verfahren besser auszusehen. Der Betrag sei recht ordentlich – es aber aber insgesamt nur ein kleiner Teil dessen, was man eigentlich anstrebt. Es sei außerdem unverschämt gewesen, die Entwickler so lange warten zu lassen. Der Vorgang zeige, dass Activision um seine Pflichten wusste und vertragsbrüchig geworden ist. Man habe nicht vor, auf das Verfahren zu verzichten.Beide Parteien sollen im Laufe des Dienstags vor Gericht angehört werden.









